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Das LASKA Modell -
Stabil bleiben unter Druck
Viele Menschen tragen heute dauerhaft Verantwortung – im Beruf, im privaten Umfeld oder für wichtige Entscheidungen.
Oft funktioniert das lange gut.
Der Alltag läuft weiter,
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Doch innerer Druck und hohe Belastung hinterlassen Spuren im Körper und im Nervensystem.
Das LASKA-Modell beschreibt einen Prozess, der Menschen hilft, unter Belastung wieder Orientierung zu finden und stabil zu bleiben.
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WARUM DIESES MODELL ENTSTANDEN IST
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In meiner Arbeit mit Menschen unter Stress, innerem Druck und hoher Verantwortung zeigt sich immer wieder ein ähnlicher Ablauf.
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Menschen verlieren zunächst den Kontakt zu ihrem inneren Zustand.
Sie funktionieren weiter, obwohl ihr System längst unter Spannung steht.
Der Körper reagiert jedoch früher als der Kopf.
Unruhe, innere Anspannung oder Erschöpfung sind häufig erste Hinweise darauf, dass Belastung dauerhaft zu hoch geworden ist.
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Das LASKA-Modell ist aus dieser praktischen Arbeit entstanden.
Es beschreibt einen klaren Prozess, der Menschen hilft,
ihre Situation bewusst wahrzunehmen, das eigene System zu stabilisieren
und auch unter Druck wieder handlungsfähig zu bleiben.
DER LASKA-PROZESS
Das LASKA-Modell besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Schritten.
Diese Schritte beschreiben keinen Trainingsplan, sondern einen inneren Prozess, der Menschen hilft, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen und Orientierung zu finden.
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L – Lage wahrnehmen
Der erste Schritt ist Wahrnehmung.
Unter hoher Belastung funktionieren viele Menschen lange weiter, obwohl ihr System bereits unter Spannung steht.
Der Körper registriert diese Belastung jedoch früher als der Kopf.
Im ersten Schritt geht es darum, die eigene Situation bewusst wahrzunehmen und erste Signale von Druck oder Überforderung zu erkennen.
Diese Wahrnehmung schafft Orientierung.
A – Annehmen
Der zweite Schritt ist Annehmen.
Steigender Druck führt häufig dazu, dass Menschen noch mehr Kontrolle oder Aktivität entwickeln. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig verstärkt es jedoch oft die innere Anspannung. Annehmen bedeutet, den aktuellen Zustand anzuerkennen, ohne sofort dagegen anzukämpfen.
Dadurch entsteht Raum für Veränderung.
S – Stabilisieren
Im dritten Schritt geht es um Stabilisierung.
Unter dauerhaftem Druck bleibt das Nervensystem häufig in erhöhter Aktivierung. Der Körper steht weiter unter Spannung. Stabilisierung bedeutet, dem System wieder Orientierung zu geben. Durch Atem, Körperwahrnehmung und gezielte Aufmerksamkeit kann sich das Nervensystem regulieren und wieder in einen stabileren Zustand finden.
K – Klar handeln
Aus Stabilität heraus wird klares Handeln möglich.
Solange der Körper unter starkem Druck steht, reagieren Menschen häufig automatisch. Wenn Stabilität entsteht, erweitert sich der Blick.
Gedanken werden klarer und Prioritäten werden sichtbarer.
Handeln entsteht dann aus Orientierung statt aus Druck.
A – Alltag integrieren
Der letzte Schritt ist Integration.
Neue Erfahrungen entfalten ihre Wirkung erst dann vollständig, wenn sie im Alltag verankert werden. Integration bedeutet, Wahrnehmung und Selbstregulation auch in anspruchsvollen Situationen anzuwenden.
So entsteht mit der Zeit eine stabilere innere Grundlage.
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WIE ICH MIT DEM LASKA-MODELL ARBEITE
Das LASKA-Modell bildet die Grundlage meiner Arbeit.
Es kommt in unterschiedlichen Formaten zum Einsatz:
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• in der individuellen 1:1 Begleitung
• in meinen Onlinekursen zur Selbstregulation
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Der Ansatz verbindet körperbasierte Selbstregulation mit innerer Orientierung und alltagsnaher Integration.
Ziel ist nicht kurzfristige Entspannung, sondern nachhaltige Stabilität unter Belastung.
